Osteopathie in Altenstadt
Individuelle osteopathische Behandlung
differenziert untersuchen, Zusammenhänge erkennen
Beschwerden des Bewegungsapparates entstehen häufig nicht durch einen einzelnen Faktor. Beweglichkeit, Belastung, vorausgegangene Verletzungen, körperliche Aktivität und individuelle Voraussetzungen können zusammenspielen.
In meiner Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde in Altenstadt steht deshalb zunächst die Frage im Mittelpunkt:
Was könnte hinter den Beschwerden stehen und welcher therapeutische Ansatz ist für den einzelnen Patienten sinnvoll.
Eine ausführliche Anamnese, körperliche Untersuchung und osteopathische Befunderhebung bilden die Grundlage der Behandlung.
D.O. Leandro Diels
Osteopath & Heilpraktiker
Regulation statt Manipulation.
Was ist Osteopathie?
Osteopathie ist ein manueller Behandlungsansatz. Untersuchung und Behandlung erfolgen überwiegend mit den Händen.
Dabei werden unter anderem Beweglichkeit, Gewebespannung, Gelenkfunktion und funktionelle Zusammenhänge des Bewegungsapparates untersucht.
Im Mittelpunkt steht nicht die Vorstellung, möglichst viele vermeintliche „Blockaden“ zu finden und zu lösen. Entscheidend ist vielmehr, Befunde im Zusammenhang mit den tatsächlichen Beschwerden des Patienten zu bewerten.
Osteopathie kann dabei als eigenständiger manueller Behandlungsansatz oder abhängig vom Beschwerdebild ergänzend zu ärztlicher, physiotherapeutischer oder anderer therapeutischer Versorgung eingesetzt werden.
Eine osteopathische Untersuchung ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik.
Regulation statt Manipulation
Dieser Satz beschreibt meine persönliche Herangehensweise an Osteopathie.
Für mich bedeutet Osteopathie nicht, den Körper möglichst stark zu manipulieren oder jede festgestellte Veränderung
behandeln zu müssen.
Regulation statt Manipulation bedeutet: verstehen, was für den einzelnen Patienten relevant ist, gezielt behandeln und dem Körper anschließend die Möglichkeit geben, auf diesen therapeutischen Reiz zu reagieren.
Manuelle Behandlung soll deshalb nicht nach einem festen Schema erfolgen.
Welche Techniken eingesetzt werden, richtet sich nach Anamnese, Untersuchung, individuellen Voraussetzungen und dem jeweiligen Beschwerdebild.
Mit welchen Beschwerden kommen Patienten in die Praxis?
Patientinnen und Patienten stellen sich aus unterschiedlichen Gründen osteopathisch vor. Häufig stehen Beschwerden und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates im Vordergrund.
Dazu gehören beispielsweise:
- Rücken- und Kreuzschmerzen
- Nackenbeschwerden
- Beschwerden an Schulter, Hüfte oder anderen Gelenken
- muskuläre Beschwerden und Bewegungseinschränkungen
- belastungsabhängige Beschwerden
- wiederkehrende Beschwerden des Bewegungsapparates
- Beschwerden nach Verletzungen oder längeren körperlichen Belastungen
- sportbezogene Beschwerden
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen einem
Behandlungsanlass und einem Wirksamkeitsnachweis.
Dass Patienten mit bestimmten Beschwerden eine osteopathische Praxis aufsuchen, bedeutet nicht automatisch, dass Osteopathie für jedes dieser Beschwerdebilder wissenschaftlich nachgewiesen wirksam ist.
Genau deshalb beginnt eine verantwortungsvolle Behandlung mit einer sorgfältigen Einschätzung.
Der Körper funktioniert nicht in Einzelteilen
Ein schmerzender Bereich ist nicht zwangsläufig der einzige Bereich, der für die Beschwerden relevant ist.
Bei einer Untersuchung können deshalb auch angrenzende Gelenke, Bewegungsmuster oder andere funktionell zusammenhängende Strukturen berücksichtigt werden.
Ein Beispiel:
Bei Beschwerden im unteren Rücken kann es sinnvoll sein, neben der Lendenwirbelsäule unter anderem Hüftbeweglichkeit, Beckenregion, muskuläre Funktion und individuelle Belastungen zu betrachten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jede gefundene Auffälligkeit automatisch die „Ursache“ der Beschwerden darstellt.
Befunde müssen klinisch eingeordnet werden.
Genau hier unterscheidet sich für mich eine differenzierte Untersuchung von der bloßen Suche nach vermeintlichen Blockaden.
So läuft eine osteopathische Behandlung ab
1. Anamnese
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch.
Dabei geht es um die aktuellen Beschwerden, deren Verlauf sowie relevante Vorerkrankungen, Verletzungen, Operationen, körperliche Belastungen und bereits vorhandene medizinische Befunde.
Auch vorhandene Arztberichte oder bildgebende Befunde können, sofern für die aktuelle Fragestellung relevant – berücksichtigt werden.
2. Untersuchung
Anschließend erfolgt die körperliche und osteopathische Untersuchung.
Je nach Beschwerdebild werden beispielsweise Beweglichkeit, Gelenkfunktion, Bewegungsmuster, Gewebespannung und funktionelle Zusammenhänge beurteilt.
Entscheidend ist nicht die Anzahl vermeintlicher Auffälligkeiten, sondern deren mögliche Relevanz für die Beschwerden.
3. Individuelle Behandlung
Auf Grundlage der Untersuchung wird entschieden, welche manuellen Techniken sinnvoll erscheinen.
Die Behandlung kann dabei unterschiedliche osteopathische und manuelle Vorgehensweisen umfassen und wird an den Patienten angepasst.
Nicht jeder Patient benötigt dieselbe Technik – und nicht jeder Befund muss behandelt werden.
4. Verlauf und Neubewertung
Nach einer Behandlung sollte überprüft werden, wie sich Beschwerden und Funktion entwickeln.
Bleibt eine erwartete Veränderung aus oder verändert sich das Beschwerdebild, muss die ursprüngliche Einschätzung gegebenenfalls hinterfragt werden.
Das kann auch bedeuten, eine weitere ärztliche oder fachtherapeutische Abklärung zu empfehlen.
Was sagt die Wissenschaft zur Osteopathie?
Osteopathie sollte aus meiner Sicht weder unkritisch beworben noch pauschal abgelehnt werden.
Die wissenschaftliche Evidenz unterscheidet sich deutlich zwischen verschiedenen Beschwerdebildern und osteopathischen Ansätzen.
Für bestimmte muskuloskelettale Beschwerden existieren Untersuchungen zu osteopathischen und manuellen Behandlungsverfahren. Bei anderen Anwendungsgebieten ist die Studienlage begrenzt, uneinheitlich oder erlaubt bislang keine zuverlässigen Aussagen über die Wirksamkeit.
Deshalb orientiere ich mich nicht allein an osteopathischen Traditionen.
Eine moderne osteopathische Praxis sollte praktische Erfahrung, individuelle Patientenbedürfnisse und die jeweils verfügbare wissenschaftliche Evidenz miteinander verbinden.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse können dabei auch bedeuten, bisherige Annahmen kritisch zu hinterfragen.
Das sehe ich nicht als Schwäche der Osteopathie, sondern als Voraussetzung für ihre Weiterentwicklung.
Osteopathie hat Grenzen
Nicht jede Beschwerde gehört primär in osteopathische Behandlung.
Bestimmte Symptome erfordern zunächst eine ärztliche Diagnostik oder eine weiterführende fachmedizinische Untersuchung.
Bei entsprechenden Hinweisen empfehle ich deshalb eine weitere Abklärung oder die Zusammenarbeit mit anderen medizinischen und therapeutischen Fachrichtungen.
Gute Osteopathie bedeutet für mich auch zu erkennen, wann Osteopathie nicht der richtige Weg ist.
Erfahrung, Lehre und fachliche Weiterentwicklung
Ich arbeite als D.O. Osteopath und Heilpraktiker in eigener Praxis in Altenstadt.
Neben meiner praktischen Tätigkeit bin ich als Dozent für Osteopathie an der Paracelsus Akademie in Gießen tätig. Die Vermittlung osteopathischer Inhalte an angehende Therapeutinnen und Therapeuten gehört damit ebenso zu meiner Arbeit wie die Behandlung in der Praxis.
Darüber hinaus beschäftige ich mich mit Fachliteratur und wissenschaftlichen Veröffentlichungen und publiziere selbst zu osteopathischen Themen.
Für mich gehört es zum professionellen Arbeiten, bestehende Behandlungskonzepte immer wieder kritisch zu überprüfen und neue Erkenntnisse in die eigene Arbeit einzuordnen.
Osteopathie entwickelt sich weiter und therapeutisches Denken sollte es ebenfalls.
Osteopathie für unterschiedliche Lebensphasen
Neben der allgemeinen Osteopathie haben sich in meiner Arbeit zwei besondere Schwerpunkte entwickelt:
Kinderosteopathie
Altersgerechte osteopathische Untersuchung und Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen.
[Mehr über Kinderosteopathie]
Sportosteopathie
Funktionelle Untersuchung und osteopathische Betreuung von Freizeit-, Leistungs- und Profisportlern – unter Berücksichtigung der jeweiligen sportlichen Belastungen.
[Mehr über Sportosteopathie]
Osteopathie in Altenstadt
Meine Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde befindet sich in Altenstadt in Hessen.
Wenn Sie wissen möchten, ob eine osteopathische Behandlung bei Ihren Beschwerden sinnvoll sein könnte, können wir dies im Rahmen einer individuellen Anamnese und Untersuchung einschätzen.
D.O. Leandro Diels
Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde
Evidenzorientiert. Individuell. Verantwortungsbewusst.
Regulation statt Manipulation.
